Thursday, 4. september 2008 4 04 /09 /Sept. /2008 18:46

Zu meiner Person. Ich bin 28 Jahre alt und war 3 Jahre in einer Beziehung mit meiner Exfreundin und unserer "gemeinsamen" Tochter. Eigentlich ist es nicht unsere gemeinsame Tochter sondern nur ihre Tochter. Ich bin leider nicht der Erzeuge diese süßen kleine Mädchens (süsse Maus, kleiner Drachen ...), das im Juli 3 Jahre alt geworden ist. Ich bin mit meiner Exfreundin zusammen gekommen, als Sie Schwanger war. Ich war bei der Geburt dabei. Das war ein einmaliges Erlebnis. Ich habe und sehe die kleine Maus wie meine eigene Tochter an. Habe ihr nachts die Windeln gewechselt, Flasche warmgemacht, eben alles was man bei Babys so macht. Ich habe der kleinen das Sprechen beigebracht. Nach dem sie Papa sagen konnte habe ich Ihre das Word Golf bei gebracht. Ich haben einen Golf. Als sie dann richtig sprechen konnte hat sie immer gesagt mein Golf. Sie hat mir öfters gewunken wenn ich in die Fh oder auf Arbeit gefahren bin. Wenn wir einkaufen waren hat sie ihn schon von weiten gesehen. Da ist mein Golf hat sie gesagt. Das Krabeln habe ihr gezeigt und sie hat schnell gelernt. Das Laufen lernen ging auch relativ schnell. Zu guter letzt gezeigt wie man Dreirad fährt.
Wer dem kleinen süßen Fratz das Fahrradfahren und Schwimmen beibringt, weiß ich nicht. Ich hoffe nur das dieser einer die kleine so sehr liebt wie ich. Für mich ist dieses kleine Mädchen meine Tochter und meine Ex hat Sie mir einfach entrissen.


Im Juni war meine Freundin in Ihrer Heimat (Russland) seit dem Sie von dort wieder Heim gekehrt ist, ist nichts mehr so gewesen wie es war. Sie hat sich abgeschottet gesagt sie habe Depressionen und brauche Abstand und Zeit für sich. Da ich ein Verständnisvoller und ruhiger Mensch bin. Habe ich ihr so gut es ging diesen Freiraum gegeben. Obwohl sie sich immer mehr verschlossen hat und Stundenlang am Telefon hing, habe ich positiv gedacht und gehofft das wird schon werden. Leider wurde ich eines besseren belehrt. Angeblich helfen ihr die Telefonate mit der Heimat, die Situation besser zu verkraften. Am Anfang war es für mich auch verständlich. Immer wenn sie aus der Heimat wieder nach Deutschland kam, hatte Sie Heimweh. Irgendwann fiel mir aber auf, das die Telefonate anders wurde. Sie hat sich im Bad eingeschlossen. Bekam mehr SMS, schrieb auch mehr SMS. Tat geheimnisvoll.

Nach dem die kleine Maus im Bett war suchte ich eines Abends das Gespräch mit ihr. Sie hatte mal wieder keine Lust. Aber sie gab mir immerhin 10 Minuten ihrer wertvollen Zeit. Nachdem sie noch schnell eine SMS an ´"ihre Schwester" geschrieben hat.
Im Gespräch fragte ich sie was los sei. Warum sie sich so verhalte ob ich ihr helfen könnte ...
Sie lehnte ab. Momentan kann man ihr nicht helfen. Sie kommt am besten damit klar, wenn sie mit "ihrer Schwester" telefoniere.
Im Gespräch fragte Sie mich, ob ich mit der kleinen Maus hier in Deutschland bleiben möchte, sie zurück nach Russland geht und ein Wochenende im Monat hergeflogen kommt. Mich hat fast der Schlag getroffen. Was geht in einer Mutter vor, die so was sagt. Sie sagte nur. Sie lebt jetzt ihr Leben und kann werder Rücksicht auf die kleine Maus noch auf mich nehmen.
Heute weiß ich warum sie das gesagt hat und was sie damit erreichen wollte, dazu aber später.

Meine innere Stimme sagte mir, das irgendetwas nicht stimmt. Dies sollte auch so sein.

Damit Sie auch mal abschalten konnte, ist sie öfters zu ihrer Freundin gegangen. Ich habe Abends auf die kleine Maus aufgepasst. Mit ihr gegessen, gespielt und sie ins Bett gebracht. Ganz wichtig war immer "Fünf" geben. Ohne das ging garnichts.

Am Samstag den 16. August war wieder so ein Tag. Nachdem ich sie von der Arbeit abgeholt habe, haben wir zusammen gegessen. Sie hat sich fertig gemacht. Wie ich finde sehr aufreizend. Ihre Ausrede, sie wollen sich gern wieder als Frau fühlen und auch mal wieder solche Sachen anziehen. Komsich, wenn ich mit ihr weggeganden bin tat sich es nicht. Wobei wir schon lange nicht mehr weg waren. Angeblich haben wir kein Geld für den Babysitter. Für Nägel und Haaremachen hatten wir Geld. Auf deutsch sie hatte einfach keinen Bock mehr mit mir irgendetwas zu Unternehmen. Sie hat es nur nicht gesagt sondern immer nur andere Ausreden gesucht.
Der Abend verging ruhig. Ich habe auch etwas abgeschalten und mich entspannt
Ein paar Tage später kam ihr bester Freundin zu Besuch, bei der meine Freundin am Samstag war. wir unterhielten uns über ein paar Sachen. Plötzlich kam das Thema Mondfinsternis. Sie fragte ob ich sie auch gesehen habe. Man hat angeblich einen guten Blick zum Mond. Ich fragte ihr wart doch zu Hause. Sie sagte, wir waren doch unterwegs. Meine Freundin versuchte sich noch raus zu reden und sagte das war auf dem Heimweg zurück zu mir. Ich wollte garnichts weiter Wissen.
Damals schon war mit klar, dass ich ihr nicht mehr glauben kann und das sie lügt, sobald sie den Mund auf macht. Ich habe das Thema nicht wieder angesprochen.
Ich habe kein Problem damit, wenn sie mir Freunden oder Freundinnen weggeht. Wo ist denn das Problem, es mir zu sagen. Hätte doch sagen können, dass sie mit ihrer Freudin in die Stadt geht. Ist sowas in einer Beziehung zu viel verlangt? Ich denke nicht.


Am Mittwoch den 20. August 2008 hatte sie angeblich eine Schulung auf Arbeit. Weil Sie nur halbtags arbeitet sagte sie mir, dass sie länger arbeitet und dann um 16 Uhr zu der Schulung geht. Als sie kurz nach 18 Uhr nach Hause kam, bemerkte ich, das sie sich für die "angebliche" Schulung ganz schön hübsch gemacht hatte. Auf Nachfrage sagt sie nur, es wäre für die Schulung, sie würde sich gern wieder als Frau fühlen wollen. So naiv wie ich damals war glaubte ich ihr das. Kurze Zeit später bekam ich den Hinweis, das sie um 15 Uhr in einem Geschäft in der Stadt gesehen wurde. Das schlimmste war, es war ein Geschäft mit Hochzeitskleidern. Wenn man sowas hört, muss man sich erstmal setzen. Die Frau die nachts neben einem im Bett liegt, hintergeht mich wo es nur geht. Ich habe sie nie darauf angesprochen als ich noch bei ihr gewohnt habe. Nachdem ich ausgezogen bin habe ich sie drauf angesproche. Sie sagte nur, das mich das nichts anginge. Damals waren wir theoretisch noch ein paar und ich denke schon das es mich was angeht wenn meine "Partnerin" Heiratspläne mit einem anderen Mann hat und diese auch hinter meinem Rücken umsetzt.

Damals war mir schon klar, das unsere Beziehung verloren ist.
Eines Abends habe wir nach dem Essen ein bisschen was getrunken. Irgendwie habe ich gehofft, das sie mir nun etwas mehr erzählen würde. Sie erzählte mir, das sie momentan an einem schwierigen Punkt im Leben ist. Sie hat nichts erreicht, wird bald 30 und weiß nicht was sie machen soll.
Heute weiß ich das war alles nur ein Vorwand. Sie wusste schon als sie nach Deutschland zurück kam was sie will. Und das sie dieses Ziel erreichen will ohne Rücksicht auf mich und meinen kleinen Schatz.

Wie naiv muss man eigentlich sein, das man denkt, der andere Partner merkt nicht das man ein Leben ohne ihn plant. Ich habe es zum Glück rechtzeitig heraus gefunden.

von Mr. Anonymes - veröffentlicht in: Der rückblick - Community: neues Leben 2.0
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